Erstellungsdatum:
4.11.2026

Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung prüfen jedes Jahr neun Belastungsgrenzen der Erde. Im Planetary Health Check 2025 sind sieben davon überschritten: Klima, Artenvielfalt und Ökosysteme, Landnutzung, Süßwasser, die Kreisläufe von Stickstoff und Phosphor, neuartige Stoffe wie Plastik und erstmals auch die Versauerung der Meere. Nur die Ozonschicht und die Belastung durch Aerosole liegen im sicheren Bereich.
Nach Daten des EU-Klimadienstes Copernicus lag die Erde 2025 um 1,47 Grad über dem vorindustriellen Niveau, 2024 waren es 1,6 Grad. Im Mittel der Jahre 2023 bis 2025 liegt die Erwärmung damit erstmals über 1,5 Grad. Das Pariser Klimaziel misst über Jahrzehnte, das Warnsignal ist trotzdem eindeutig.
Deutschland hat 2024 rund 69 Milliarden Euro für Kohle, Öl und Gas aus dem Ausland bezahlt. Dieses Geld verlässt die Region. Jede Kilowattstunde aus Sonne und Wind von hier hält einen Teil davon im Ort.
Die Krise ist global, die Lösung kann lokal anfangen: auf kirchlichen und kommunalen Flächen, mit Solarparks, die Lebensraum schaffen, mit Speichern, die den Strom in den Abend tragen, und mit Wärmepumpen, die Kirchen und Häuser ohne Öl und Gas wärmen. Die KEGW eG bündelt dafür Flächen, Kapital und Menschen aus der Wesermarsch.
Planetare Krise. Lokale Lösung.
Wo die Energiewende 2026 steht
Fläche anbieten · Mitglied werden
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung: Planetary Health Check 2025, deutsche Zusammenfassung
Copernicus-Jahresbilanz 2025, berichtet vom epd: evangelisch.de, 14.01.2026
AG Energiebilanzen: Jahresbericht 2024, Importrechnung für Kohle, Öl und Gas