Erstellungsdatum:
4.11.2026

Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) hat 2024 Solarparks in zehn Bundesländern und einen in Dänemark untersuchen lassen, von April bis September, in acht Artengruppen. Die vorläufigen Ergebnisse:
Unter und zwischen den Modulreihen liegen schattige, kühle und sonnige, warme Bereiche dicht nebeneinander. Gerade auf früheren Ackerflächen siedeln sich Insekten schnell an: Schon in Anlagen, die im Vorjahr fertig wurden, fanden die Gutachter mehrere hundert Heuschrecken auf wenigen Quadratmetern. Jede Anlage hat dabei ihre eigene Artenausstattung, deshalb braucht jede ihr eigenes Pflegekonzept.
Eine Biotopplanung von Anfang an, ein Mähkonzept oder Beweidung statt Pflug und ein Monitoring, das zeigt, was sich ansiedelt. So beschreibt es das Positionspapier des Kompetenzzentrums C.A.R.M.E.N. e.V. aus dem Jahr 2025.
Eine Freiflächenanlage braucht rund 0,9 Hektar je Megawatt Leistung (C.A.R.M.E.N. e.V., Stand 22.09.2025). Jede Kilowattstunde Solarstrom vermeidet nach Berechnung des Umweltbundesamts rund 685 Gramm CO₂-Äquivalent (Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger 2024).
Das Land bleibt Eigentum der Gemeinde: Es wird verpachtet, nicht verkauft. Die KEGW prüft Lage, Netzanschluss und Naturschutz und macht Ihnen ein Pachtangebot für Ihre Fläche.
Fläche anbieten und Wirkung berechnen
Sieben von neun Grenzen überschritten
bne, Rolf Peschel und Dr. Tim Peschel: Artenvielfalt im Solarpark, vorläufige Ergebnisse 2024
C.A.R.M.E.N. e.V.: Positionspapier PV-Freiflächen, Stand 22.09.2025
Umweltbundesamt: Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger 2024, Climate Change 11/2026