Erstellungsdatum:
4.11.2026

Die Evangelische Kirche in Deutschland will spätestens 2045 netto treibhausgasneutral sein. Bis Ende 2035 sollen die Emissionen auf 10 Prozent sinken, gerechnet ab 2023. So steht es in der Klimaschutzrichtlinie der EKD, in Kraft seit 01.10.2022. Die Synode der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg hat im November 2023 beschlossen, die Treibhausgasemissionen um 90 Prozent zu senken.
Eine Kirche hat viel Luftraum, eine große Grundfläche und historische Bausubstanz. Sie wird nur wenige Stunden in der Woche genutzt, Orgel und Ausstattung brauchen ein stabiles Raumklima. Kirchliche Handlungsempfehlungen raten deshalb, Kirchen zu temperieren statt zu heizen: die Grundtemperatur so weit wie möglich senken und die relative Luftfeuchte unter 70 Prozent halten.
Die Wärme kommt dorthin, wo Menschen sitzen, statt das ganze Kirchenschiff aufzuheizen. Eine Wärmepumpe versorgt Kirche, Gemeindehaus und Pfarrhaus. Strom vom eigenen Dach und aus dem Solarpark treibt sie an, ein Speicher trägt ihn in den Abend. Die KEGW arbeitet mit Handwerk, Ingenieurbüros und Energieberatung an einer emissionsfreien Wärmeversorgung für die kirchlichen Gebäude in der Wesermarsch. Das Ziel: ohne zusätzliche Kosten für die Gemeinden.
Sie suchen eine Lösung für Ihre Kirche, auch außerhalb der Wesermarsch? Schreiben Sie uns an mitmachen@kegw.de. Wir sehen uns Gebäude, Nutzung und Heizung an und besprechen mit Ihnen, welcher Weg passt.
Sieben von neun Grenzen überschritten
Sammelbestellung für Wärmepumpe und Solaranlage
EKD: Richtlinie zur Erreichung der Netto-Treibhausgasneutralität (Klimaschutzrichtlinie-EKD), beschlossen am 16.09.2022
Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg: Textbaustein Gebäudeentwicklungsraum
Erzbistum Paderborn: Verantwortungsbewusstes Temperieren von Kirchen, Kurzfassung