Erstellungsdatum:
4.11.2026

2025 deckten erneuerbare Energien 55,1 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland, nach 54,4 Prozent im Jahr 2024. In der Wärme waren es 19,0 Prozent, im Verkehr 8,0 Prozent. Am Bruttoendenergieverbrauch, also an Strom, Wärme und Verkehr zusammen, lag der Anteil bei 23,8 Prozent. Die Werte des Umweltbundesamts sind vorläufig, Stand 05.03.2026.
2025 kamen in Deutschland 17.600 Megawatt Photovoltaik hinzu, insgesamt sind es knapp 120 Gigawatt. Solaranlagen erzeugten 91,6 Terawattstunden Strom, 21 Prozent mehr als im Vorjahr. Alle erneuerbaren Energien zusammen vermieden rund 265 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent.
Die Bundesregierung baut das Erneuerbare-Energien-Gesetz um. Kritiker warnen, der Entwurf bremse den Ausbau von Wind, Sonne und Speichern. Was das für Kommunen, Stadtwerke und Bürgerenergie heißt, diskutiert der S!D Urgent Call am 10.11.2026 um 18:00 Uhr, unter anderem mit dem Energiemarktexperten Dr. Tim Meyer. Zur Anmeldung
Mehr Wind und Sonne senken den Börsenstrompreis. Nach einem Rechenfall von ansvar2030 sinkt er um rund 21 Euro je Megawattstunde, wenn der Anteil der Erneuerbaren um zehn Prozentpunkte steigt (Auswertung der Jahre 2024 und 2025). Wer vor Ort erzeugt, speichert und verbraucht, macht die Region unabhängiger.
Strom und Geld bleiben im Ort.
Sieben von neun Grenzen überschritten
Der Strompreis-Rechenfall bei ansvar2030
Kommunalprogramm für Kommunen und Bürgerenergie
Umweltbundesamt: Erneuerbare Energien in Deutschland 2025, AGEE-Stat, Stand 05.03.2026
ansvar2030: Der Strompreis-Rechenfall, Regression auf Daten von SMARD 2024/25
S!D Super Impact Day: Urgent Call zum EEG, 10.11.2026